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Haartrends Herbst 2026: Das siehst du überall

Haartrends Herbst 2026: Das siehst du überall

Durch: Nederlandse Kappersakademie Kommentare: 0

Die Haartrends für den Herbst 2026 drehen sich um natürliche Textur und sichtbare Bewegung statt glatter Perfektion: lockere, wilde Wellen, der Aufstieg des Scandi-Bobs und dunkle, glänzende Nuancen wie Kastanie und Espresso, am besten bewahrt mit einem guten Shampoo für coloriertes Haar. Auch bewusst sichtbarer Ansatz wird diese Saison umarmt statt kaschiert. Bei jedem Trend gilt: Die richtigen Stylingprodukte machen den Unterschied zwischen einem Look, der ungepflegt wirkt, und einem, der mühelos gestylt aussieht.

Wilde, natürliche Textur

Auf den Laufstegen von Chloé und Gabriela Hearst sah man diese Saison vor allem Haare mit einer lebendigen, fast ungestylten Textur, als wäre der Wind gerade hindurchgeweht. Der Look soll lässig wirken, ist in Wirklichkeit aber sorgfältig mit den richtigen Stylingprodukten aufgebaut. Sprühe ein Salzspray oder Texturspray wie das Kevin Murphy Hair.Resort.Spray auf feuchtes Haar für das typische, beachy-matte Finish.

Der Scandi-Bob und andere strenge, kurze Schnitte

Dem Trend der wilden Textur steht eine gegensätzliche Bewegung gegenüber: strenge, minimalistische Bob-Frisuren. Nach dem French Bob und dem Italian Bob ist der Scandi-Bob diese Saison der Nachfolger, ein kürzerer, glatterer Schnitt mit weniger Stufen und einem subtileren Finish. Bei diesem Look zählen Griff und Definition mehr als Volumen. Möchtest du dennoch etwas mehr Bewegung in einem strengen Schnitt, funktioniert auch hier das Wella EIMI Ocean Spritz gut, für eine leichte Welle, ohne die Form zu verlieren. Ein Volumenpuder wie das Redken Powder Grip gibt genau genug Textur am Ansatz, um den Schnitt straff zu halten, ohne platt zu wirken, und passt ebenso gut zu anderen Frisuren aus unserem Sortiment Volumenpuder.

Dunkle, glänzende Farben: Kastanie, Schokolade und Espresso

Während es in den letzten Saisons vor allem um helle, kühle Nuancen ging, dreht sich dieser Herbst um satte, warme Farben mit viel Glanz. Kupfer bleibt beliebt, allerdings jetzt in einem glänzenderen Finish, das am besten bei natürlich rotem oder kastanienbraunem Haar zur Geltung kommt. Ergänze deine Routine nach dem Styling mit einem Glanzspray für das zusätzliche, spiegelnde Finish, das diesen Trend kennzeichnet.

Bewusst sichtbarer Ansatz

Eine der auffälligsten Verschiebungen dieser Saison ist vielleicht die dahinterstehende Einstellung: Ansatz muss nicht länger versteckt werden. Stattdessen entscheiden sich immer mehr Menschen bewusst für Schnitte und Farben, die mit dem Nachwachsen sogar schöner werden, wie Balayage oder ein natürlicher Übergang zur eigenen Haarfarbe. Das bedeutet seltenere Farbbehandlungen, aber mehr Aufmerksamkeit für den Zustand des Haares selbst, da es nichts mehr gibt, das sich unter einer frischen Farbschicht verstecken lässt. Für Friseure und Kund:innen bedeutet das auch eine andere Art der Beratung: nicht automatisch alle drei Monate nachfärben, sondern erst schauen, ob der Ansatz selbst nicht schon einen schönen, natürlichen Effekt ergibt.

Haarpflege, die diese Trends unterstützt

Jeder Trend dieser Saison verlangt eine etwas andere Pflegeroutine, damit er auch in ein paar Wochen noch gut aussieht.

Wilde, natürliche Textur wird oft mit Salzsprays oder Texturprodukten erreicht, und diese können das Haar auf Dauer austrocknen, wenn du nichts dagegen unternimmst. Gleiche das mit einer wöchentlichen Haarmaske und einem leichten Haaröl an den Spitzen aus, damit die Textur luftig bleibt, ohne dass sich das Haar strohig anfühlt.

Beim Scandi-Bob und anderen strengen, kurzen Schnitten liegt der Fokus auf gesundem Nachwachsen, da jede Unregelmäßigkeit bei einem so minimalistischen Schnitt sofort auffällt. Regelmäßiges Nachschneiden ist hier mindestens so wichtig wie die richtigen Stylingprodukte.

Glänzende, dunkle Farben wie Kastanie und Espresso brauchen Schutz vor dem Auswaschen. Wasche nicht öfter als nötig, verwende lauwarmes statt heißes Wasser, und baue ein Hitzeschutzprodukt in deine Routine ein, sobald du mit Wärme stylst, denn Hitze ist einer der schnellsten Wege, eine colorierte Nuance verblassen zu lassen.

Und beim bewusst sichtbaren Ansatz gilt vielleicht die wichtigste Regel dieser Saison: Ohne frische Farbschicht, hinter der man sich verstecken kann, fällt der Zustand des Haares selbst umso mehr auf. Investiere deshalb lieber in intensive Pflege als in häufige Farbbehandlungen, genau darum geht es bei diesem Trend.

Häufig gestellte Fragen

Welcher Haartrend passt zu meinem Haartyp?

Wilde, natürliche Textur funktioniert am besten bei Haar, das bereits etwas Welle oder Bewegung hat, während der Scandi-Bob gerade bei glattem bis leicht welligem Haar mit gesunder Dicke zur Geltung kommt. Hast du feines oder dünnes Haar, entscheide dich lieber für den wilden Texturtrend, der das Haar optisch anhebt, statt es platt zu drücken, wie es ein strenger Bob manchmal tut. Bist du dir unsicher, frag einfach unsere Friseure um Rat, was zu deiner Haarstruktur passt.

Welche Produkte brauche ich für eine bestimmte Trendfrisur?

Das hängt vom Trend ab: Für wilde Textur arbeitest du mit einem Salzspray oder Texturspray, für einen strengen Bob mit einem Volumenpuder für Griff am Ansatz, und für glänzende Farbtrends mit einem farbschützenden Shampoo und einem Glanzspray zum Abschluss.

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